Neuigkeiten aus der Schule

Schule geehrt

Mit dem Titel „PlattdütscheSchaule“ darf sich jetzt die Grundschule Peheim schmücken. Im Niedersächsichen Kultusministerium überreichte Ministeralrat Roland Henke am 14.12.2015 die Plakette an Schulleiterin Agnes Schrandt und Plattdeutschkoordinator Karin Riesenbeck. In Peheim werden die Schüler regelmäßig auf Plattdeutsch unterrichtet.
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Heimatverein von Grundschule begeistert

Die Plattdeutsche Sprache steht in Peheim hoch im Kurs

Peheim Zahlreiche Besucher haben bei der Generalversammlung des Heimatvereins Peheim den Saal des Pfarrheims gefüllt. Vorsitzender Clemens Westendorf wertete die starke Resonanz als sichtbares Zeichen für die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrem Dorf.

Im Jahresbericht erinnerte er an die Kirmes mit zwei Playback-Shows, an die Aufführung eines plattdeutschen Theaterstückes durch die Spälkoppel, an die Herausgabe des „Pähmer Dörpblattes“ sowie an eine Radtour in die nähere Umgebung und an einen Halbtagesausflug nach Dötlingen. Durch die Aufstellung mehrerer Sitzgruppen und weitere Maßnahmen sei auch das Image des Ortes weiter verbessert worden.

Die Ehrengabe des Heimatvereins ging in diesem Jahr an das Lehrerinnen-Team der Peheimer Grundschule, deren Leiterin Agnes Schrandt die Auszeichnung entgegennahm. Die Grundschule habe durch zahlreiche Aktivitäten das Dorfleben gefördert, sagte Westendorf. Er nannte in diesem Zusammenhang die Ausrichtung von vielen öffentlichen plattdeutschen Veranstaltungen im Schulbereich sowie die aktive Teilnahme der Schule an Festen und Feiern im Dorf und den Besuch von Schulkindern bei den Senioren zur Adventszeit

Dass die Auszeichnung nicht unverdient war, bewies ein Vortrag der Schulleiterin, die eine Vielzahl von Veranstaltungen in den vergangenen Monaten auflistete. Die Arbeit im kulturellen Bereich sei in der Peheimer Schule speziell auf die Erhaltung und Pflege der plattdeutschen Sprache ausgerichtet. Erfreut sei man über die vom Kultusministerium erfolgte Benennung der Peheimer Grund-schule als Projektschule für die Pflege der plattdeutschen Sprache.

 

Der Bürgermeister bedankt sich bei den Leseomas für ihre ehrenamtliche Arbeit in der Schule

(Zeitungsartikel vom 17.06.2014)

Auf die Leseomas ist stets Verlass

Peheim (gy). „Also in die Zeitung will ich auf keinen Fall“, sagt Josefa Rippe erschrocken. „Ganz bestimmt nicht“, fügt sie entschlossen hinzu. Am Ende gab die Leseoma aber doch klein bei. Gestern wurde sie gemeinsam mit Elfriede Pleuter und Gerda Tellmann für ihr ehrenamtliches Engagement in Peheims Grundschule geehrt.
Seit fünf Jahren besuchen die Frauen die Schüler der ersten und zweiten Klasse, um mit ihnen in Büchern zu schmökern. Die Grundschule hatte das Projekt gestartet, „weil wir bei einigen Schülern große Unterschiede im Lesen festgestellt haben“, erklärt Leiterin Agnes Schrandt. Die Mütter habe man aber nicht mit ins Boot holen wollen. Sie wären zu nah dran gewesen, hätten Vergleiche zu den eigenen Kindern gezogen und das könne in einer so kleinen Grundschule kaum gutgehen. Mit der ehemaligen Lehrerin Gerda Tellmann und den beiden anderen Leseomas tat Schrandt hingegen gleich drei gute Griffe. Die Seniorinnen sind mit Begeisterung bei der Sache und ließen bisher keine Stunde ausfallen.

 

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